Sauerteig – kein Mythos – ganz einfach und günstig zu Hause machen!

Es gibt ja so viel komplizierte Infos über Sauerteig. Einstufig, Zweistufig, direkte Teigführung, indirekte Teigführung….  bla bla bla…..

Ich schreib euch einfach mal wie ich das mache. Und bisher hat es einfach immer geklappt. Also. Warum so kompliziert?

Ihr braucht ein sauberes Glas, ruhig etwas größer, mit Deckel (der darf nicht fest schließen). Mehl und Wasser. Und Zeit natürlich.

Ich hab mal wieder einen Dinkelsauerteig angesetzt. Für mein Dinkelbauernbrot um weniger Hefe zu verwenden und ein super lockeres, saftiges Ergebnis zu erzielen. Der Sauerteig (egal ob Weizen, Roggen oder Dinkel) lässt sich prima auf Vorrat herstellen. Aber dazu in einem anderen Artikel.

  1. Tag: 50g Dinkelmehl (ich hatte gerade 1050er da) und 75g Wasser (Zimmertemperatur) im Glas mit einer sauberen Gabel vermischen. Fertig. Sieht dann ungefähr so aus: IMG_20160118_131819 IMG_20160118_131624
    Es ist ein Mehlbrei. Sonst nichts.
    Diesen lasse ich jetzt bei Zimmertemperatur stehen. Der Deckel liegt nur lose auf.
  2. Tag: 50g Dinkelmehl und 50g Wasser dazu, gut verrühren.  VOR dem erneuten „füttern“ sah es so aus:
    IMG_20160120_121429
  3. Tag: morgens nochmal gefüttert (wieder 50g + 50ml) und dann war es abends so:
    IMG_20160121_081741

    Und damit habe ich dann direkt einen Vorteig für mein Dinkel-Sauerteig-Brot gemacht. Es verblieben ca. 100g im Glas, die ich dann gleich wieder gefüttert habe. Das mach ich noch drei Tage so, dann stell ich es in den Kühlschrank und füttere nur noch alle 2-3 Tage. Benötige ich in einer Woche keinen Sauerteig dann nehme ich 280g (ca) ab, friere ein und füttere weiter. Geh ich in Urlaub, dann friere ich alles ein,  und hol mir zum Starten dann wieder was aus der Truhe. Nach 24h vermehrt er sich bereits wieder prächtig.

    Ich nehme gern halb Sauerteig, halb Hefe. Für sensationell luftige und saftige Ergebnisse….. Bilder und Rezept demnächst!