Einfach lecker… Laugenbrezeln – besser als vom Bäcker!

Wer mag sie nicht? Ob zum Vesper, zur Weißwurst oder einfach so…. Ich bereite sie für uns ausschließlich aus Dinkelmehl zu und verwende Milch und Butter. Für Veganer können sie mit Wasser und Pflanzenfett zubereitet werden.

Zutaten für den Teig (9 Stück):
500g Dinkelmehl (630) oder Weizenmehl 405
21g Hefe (frisch) oder 1 Päckchen Trockenhefe
250ml Vollmilch (Zimmertemperatur) oder Wasser
15g Salz
40g Butter in Stücken (aus dem Kühlschrank!)  / Pflanzenfett
oder 20g Butter + 20g Butaris (Butterschmalz) je nach Vorliebe

Zum Fertigstellen:
Dauerbackfolie/Silikonbackmatte
Backblech
Einmalhandschuhe
Brezellauge*
Brezelsalz (Ur-salz grob geht auch)

Aus den Zutaten für den Teig einen Hefeteig bereiten (All-in-one). Gründlich kneten. In der Häussler Teigmaschine gut 5min- in normalen Küchenmaschinen mindestens 10min mit dem Knethaken. Der Teig sollte sich ganz geschmeidig anfühlen, ohne dabei zu weich zu sein – sonst „explodieren“ die Brezeln im Backofen. Fühlt er sich noch zu weich an (ähnlich wie bei Hefezopfteig) lieber noch etwas Mehl unterkneten.

Den Teig 10-20min entspannen lassen. Nun ist es Zeit den Backofen einzuschalten. Auf 240°C / Ober-Unterhitze vorheizen. Dann Stücke zu 80-90g abwiegen und jeweils zu einem ca. 40 cm langen Strang rollen der mittig etwas dicker sein sollte und zu den Enden hin ca. 7mm haben darf. Nicht beirren lassen – der Teig geht noch auf! Nun die typische Brezelform schlagen und die Enden etwas festdrücken.

Die Brezellauge in eine Schüssel geben und die Brezelteiglinge mit behandschuhten Fingern (Einmalhandschuhe) hineinlegen. Es reicht die Lauge 2cm hoch ein zu füllen. Die Teiglinge können einfach gewendet werden. Dann auf ein mit Dauerbackfolie belegtes Backblech legen (normales Backpapier klebt nach dem Backen gern an den Brezeln). Die Brezeln sollten dann nicht mehr bewegt werden da der Teig nach dem Belaugen klebrig wird. Nun sofort mit Brezelsalz (oder Sesam/Sonnenblumenkerne/Mohn/Kürbiskerne….) bestreuen bevor die Lauge zu sehr antrocknet. Entlang der dicken Rundung einen ca. 3mm tiefen Schnitt machen. Der Teig klebt nicht am Messer (ich nehme ein Kearmikmesser) wenn man die Klinge ab und an in kaltes Wasser taucht. Die übrige Lauge kann zurück in die Flasche gegeben werden. Sie wird dann zwar etwas trüb, aber das hat keinen Einfluss auf das nächste Backergebnis!

Alle Brezeln auf dem Blech? Dann ab in in den Ofen und die Temperatur auf 200° zurückschalten. Die Backzeit beträgt ca. 20min – Je nach Backofen und Vorliebe kann man die Backzeit auch etwas verlängern.

Natürlich könnt ihr aus diesem Teig auch Laugenbrötchen,  -stangen etc. herstellen.

*Ein Tip zur Brezellauge:
Man bekommt sie fertig in kleinen Flaschen beim Bäcker. Ich bestelle mir Laugenperlen im Internet (z.B. ebay). da kosten 1kg Laugenperlen ca. 10€ – man benötigt gerade mal 35g für 1l Lauge…. (einfach in abgekochtes lauwarmes Wasser einrühren – Handschuhe nicht vergessen!). So erhält man ungefäht 3,5%ige Lauge. Die Variante mit dem kochenden Natronwasser die im Internet oft zu lesen ist funktioniert auch – aber ich bin davon abgekommen. So schmeckt es einfach besser!

 

Flachswickel – die schwäbische Kleinigkeit zum Kaffee

Der etwas außergewöhnliche Wunsch meines gerade 5 gewordenen Sohnes. Flachswickel. Einfach und gut. Für die Geburtstagsfeier im Kindergarten morgen habe ich vorhin 4 Blech davon gebacken. Und das Original Familienrezept gibts jetzt hier:
Für ca. 75 Stück / ca. 4 Backbleche:
1kg Dinkelmehl (630)/Weizenmehl 405
350g Butter (aus dem Kühlschrank)
1 EL Zucker
1 Wfl Frischhefe / 2 Pck Trockenhefe
2 Prisen Salz
450-500ml Milch in Raumtemperatur
200g Hagelzucker

All-in-one Hefeteig herstellen (dh alles auf einmal mischen, Butter je nach Küchenmaschine in größere oder kleiner Stücke schneiden) und 15min stehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen und Backbleche (2 genügen) mit Backpapier belegen. Etwas Hagelzucker auf einen Teller geben.

Teigemengen zu je ca. 30g zu einem etwa 15cm Strang rollen der in der Mitte etwas dicker und zu den Enden hin dünner wird. Den Strang mittig wie ein U das nach unten zeig legen und die dünner werdenden Enden umeinanderwickeln, die Enden leicht andrücken. Nun den Wickel in den Hagelzucker drücken. Wieviel Zucker ihr hier nehmt ist euch überlassen. Den Flachswickel auf das Backblech legen. Ich lege sie versetzt. Dh einmal das dicke, dann das dünne Ende oben. So passen 5-6 in eine Reihe. Etwas Abstand halten.

Ist das erste Blech voll, direkt in den inzwischen heißen Backofen (mittlere Schiene) schieben und ca. 13-15min backen. Sie sind fertig, wenn sie leicht gebräunt sind und auf der Unterseite auch eine goldgelbe Bräunung aufweisen. In der Backzeit direkt das nächste Blech wickeln. Wenn ihr vor Ablauf der Backzeit fertig seit einfach eine Etage tiefer in den Backofen geben und beim Herausnehmen des oberen Bleches dann eins höher setzen und fertig backen. So geht es „Hand-in-Hand“.
Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Das Gebäck hält sich locker eine Woche in einer Keksdose (nicht luftdicht!)
TIP: Auch lecker mit Vanillezucker oder Vanille-Zimtmischung anstatt Hagelzucker – gerade wenn es in Richtung Weihnachten geht….. und warum nicht mal bunte Streusel verwenden? Krokant?  Was meint ihr….

Das ist der Anfang….

Wie startet man einen Blog? Ehrlich gesagt… keine Ahnung! Also schreib ich einfach mal drauf los…..

Ich bin Hobbyköchin und Hobbybäckerin und Handarbeits-Junky. Ich koche auf einem normalen Kochfeld (Ceran) und in einem ganz normalen Backofen. Meistens zumindest. Meine Brote backe ich derzeit in einem Elektro-Steinbackofen der Marke Häussler wenn ich gerade die Bauerbrote fürs Geschäft backe. das „Golfers“ (www.Golfers-Alb.de) in Sonnenbühl/Undingen.

Privat stelle ich meine Teige für Brot, Brötchen und Hefe- sowie Mürbeteige in meiner eigenen kleinen Teigmaschine von Häussler zu.  Gebacken wurde bis vor kurzem mit einer normalen Küchenmaschine von Bosch, neuestens habe ich einen Original Thermomix TM5 mit dem ich gerade viel experimentiere.

Sollte ich einem zu ungenau bei einem Rezept sein, so seid mir nicht böse, sondern fragt einfach nach wenn ihr etwas genauer wissen wollt.

Da wir keinen Wert auf Fix-Produkte legen werdet ihr meist nur Fertigprodukte im Bereich Backen finden. Gelatine, Backpulver etc….