Bagel – oder „Mama das Brötchen hat ein Loch!“

Die Amerikanischen Dauerrenner jetzt ganz einfach selber backen. Sehr soft, mega lecker und gar nicht so schwer selbst zu machen. Ich habe mich heute für die Varianten „mit Sonnenblumenkerne“ und „Chia-Samen“ entschieden. Natürlich  könnt ihr auch Sesam, Mohn, Kürbis, Pinienkerne …. oder natürlich eine belaugte Variante wählen.

Das Rezept ist absichtlich für eine kleine Menge angegeben da diese genau auf ein haushaltsübliches Backblech passt. Selbstveständlich könnt ihr auch eine beliebig vielfache Teigmenge bereiten und die Bagels in Etappen formen und fürs Backen vorbereiten.

So bekommt man  5 große Bagel:

175ml Milch
20g Frischhefe
5g Zucker

Milch erwärmen, Hefe und Zucker darin auflösen (nicht mehr als 37°C)

300g Dinkelmehl (630)
5g Salz
25g Butter in Stücken

Dazugeben und einen Teig bereiten (3-4 min Knetzeit). Der Teig sollte geschmeidig sein und nicht mehr kleben. Den Teig 30 min stehen lassen. Backofen auf 200°C (Ober-Unterhitze) vorheizen. Dann in 5 (pro Teilportion) gleichgroße Stücke teilen und Kugeln rund wirken. Dann in die Mitte mit dem Kochlöffelstiel ein Loch durchdrücken und mit den Fingern auf ca. 3 cm erweitern.

In einem Topf mit großer Fläche Wasser mit 20 g Zucker aufkochen und dann auf Siedetemperatur reduzieren. Die Teiglinge (immer 2-3 auf einmal) hineingeben und von jede Seite ca. 1 min sieden lassen. Dann mit Schaumlöffel herausheben und aufs Backblech setzen. Sind sie leicht abgetrocknet mit Eiweiß bestreichen und nach Wunsch bestreuen. (Optional anstatt Eiweiß in Lauge tunken und bestreuen).
20 min auf mittlerer Schiene backen.  Während der Backzeit ggfs nächste Teilportion formen und sieden…..

Lieblingvariante bei uns: mit Salatgurke und Tilsitter,

Roggen-Dinkel-Bürli über Nacht

Heute ist der 2. Advent. Und zum späten Frühstück gibt es heute Bagel und Roggen-Dinkel-Bürli. Praktischer weise hab ich den Teig für die Bürli bereits am Vorabend bereitet, so dass ich morgens nicht so viel Zeit zum Backen einplanen musste. Eine tolle Kruste, kräftiger Geschmack passen sowohl zu Honig als auch einem deftigen Frühstück.

Ihr braucht für ca. 9 Bürli/ein Blech:
100g Roggenmehl (1150/1370)
400g Dinkelmehl (630)
50g frischen Roggensauerteig (Anleitung findet ihr auch im Blog)
15g  Meersalz
15g Hefe
250ml lauwarmes Wasser oder Buttermilch
5g Gerstenmalz (kein Carokaffee als Ersatz!)
20g Rübensirup

Aus allen Zutaten in 3-5 Minuten einen geschmeidigen Teig bereiten. Er darf noch leicht kleben. Diesen bemehle ich leicht und lasse ihn gut abgedeckt (damit er nicht austrocknet) im Gewölbekeller (Kühlschrank) gehen. Im Winter aufpassen – der Balkon könnte unter Umständen zu kalt werden. Der Teig sollte 8-12h gehen. Wer sie also abends backen möchte kann den Teig morgens zubereiten.

Am Backtag/zur Backzeit dann den Backofen auf 250° Ober-Unterhitze vorheizen und aus dem Teig 9 runde Teigstücke (Kugeln nur leicht oval gedrückt – nicht zu flach) wirken. Etwas mit Roggen- oder Dinkelmehl bestäuben und auf dem Blech gehen lassen bis der Backofen heiß genug ist. In 20-25min kross backen. Die Brötchen vertragen eine dunklere Kruste und ich finde diese gehört zu dem kräftigen Geschmack einfach dazu.

Wie esst ihr diese Brötchen am liebsten?