Roggen-Dinkel-Bürli über Nacht

Heute ist der 2. Advent. Und zum späten Frühstück gibt es heute Bagel und Roggen-Dinkel-Bürli. Praktischer weise hab ich den Teig für die Bürli bereits am Vorabend bereitet, so dass ich morgens nicht so viel Zeit zum Backen einplanen musste. Eine tolle Kruste, kräftiger Geschmack passen sowohl zu Honig als auch einem deftigen Frühstück.

Ihr braucht für ca. 9 Bürli/ein Blech:
100g Roggenmehl (1150/1370)
400g Dinkelmehl (630)
50g frischen Roggensauerteig (Anleitung findet ihr auch im Blog)
15g  Meersalz
15g Hefe
250ml lauwarmes Wasser oder Buttermilch
5g Gerstenmalz (kein Carokaffee als Ersatz!)
20g Rübensirup

Aus allen Zutaten in 3-5 Minuten einen geschmeidigen Teig bereiten. Er darf noch leicht kleben. Diesen bemehle ich leicht und lasse ihn gut abgedeckt (damit er nicht austrocknet) im Gewölbekeller (Kühlschrank) gehen. Im Winter aufpassen – der Balkon könnte unter Umständen zu kalt werden. Der Teig sollte 8-12h gehen. Wer sie also abends backen möchte kann den Teig morgens zubereiten.

Am Backtag/zur Backzeit dann den Backofen auf 250° Ober-Unterhitze vorheizen und aus dem Teig 9 runde Teigstücke (Kugeln nur leicht oval gedrückt – nicht zu flach) wirken. Etwas mit Roggen- oder Dinkelmehl bestäuben und auf dem Blech gehen lassen bis der Backofen heiß genug ist. In 20-25min kross backen. Die Brötchen vertragen eine dunklere Kruste und ich finde diese gehört zu dem kräftigen Geschmack einfach dazu.

Wie esst ihr diese Brötchen am liebsten?

Pferdeleine nach Waldorfart – kostenlose Applikation Pferdekopf

Nachdem ich für den Waldorfkindergarten in Großengstingen eine Anleitung ausgearbeitet habe um die Pferdespielleinen her zu stellen kam mir die Idee dass es doch schön wäre, eine passende Applikation dafür zu häkeln. Was liegt näher als ein Pferdchen?

Nun – ob Pferdchen oder Einhorn – süß ist sie geworden – oder was meint ihr?

Die Anleitung gibt es bei uns im Shop www.schneckodil-shop.de  für erschwingliches Geld als Sofortdownload oder bei www.myboshinet.de.

Die Applikationsanleitung könnt ihr direkt HIER downloaden – völlig kostenlos (pdf).

Bitte nur zum Eigenbedarf verwenden!

Rhabarber-Chutney – Unglaublich, aber unglaublich lecker!

Könnt ihr euch nicht vorstellen? Das müsst ihr nicht. Probieren reicht! Also natürlich nur, wenn ihr Chutneys prinzipiell mögt. Und eines vorweg: es hat nichts mit „saurem“ Rhabarber oder Kuchen oder so zu tun. Wer es nicht weiß, der merkt es nicht einmal. Und das haben wir an absoluten Rhababer-Verweigerern getestet, die es absolut genial fanden!

Die Zubereitung ist einfach, wenn auch etwas zeitaufwändig. Die Angaben für Thermomix stehen weiter unten.

Zutaten:

1kg Rhabarber, gewaschen und fein geschnitten
380g Rohrzucker
380g Raffinadezucker
250g Rosinen
1TL Pfeffer
1TL Curry
2TL Cayenne Pfeffer
2TL Salz
2TL Ingwer fein gehackt
250g Zwiebeln fein gehackt
5 Nelken
2 Zehen Knoblauch
1TL Zimt gemahlen
15g Senfkörner

Alles zusammen in einen großen Topf geben, einmal aufkochen lassen und dann bei etwas geringerer Hitze 80-90min einköcheln lassen. ggfs nochmals abschmecken. Dabei beachten dass das Chutney noch durchzieht. Beim Abkühlen geliert es leicht, wird marmeladig.

Thermomix:
Rhabarber muss von Hand vorbereitet werden. Der Ingwer kann mit den Zwiebeln für 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinert werden. Dann alles andere zugeben und 15Minuten auf Varoma Stufe 2 kochen, dann 65-75min auf 100°, Stufe 2, einköcheln lassen.

Schmeckt super lecker zu jedem Barbeque, als Soße zu Geflügel, aber auch Raclette oder Fondue!

Schokoladenpudding wie zu Großmutters Zeiten – ohne Fertigpulvermischung!

Schokoladenpudding mit Vanillesoße…. für mich einfach ein Gedicht. Aber er muss gut sein, den Gaumen schmeicheln.  Diese Fertigsaucen zum Kaltanrühren finde ich grausig und ich habe nichts für sie übrig. Selbst die Aufkochvarianten – sind ja noch etwas besser – basieren meist auf einer Stärkemischung und enthalten Farbstoffe damit das „Vanille“ auch optisch rüberkommt.

Alle Teilnehmer von meinem „Private cooking“-Event vom 18.03.2016 kennen dieses super leckere Dessert bereits! Aufgrund der Nachfragen kommt hier also das Rezept dazu. Leider aktuell kein Bild dabei, da derzeit schon „verputzt“. Folgt bei Gelegenheit. Oder kocht einer von Euch es nach und schickt mir eines?

Zugegeben. Mein gleich folgendes Rezept ist eine Kalorienbombe. Dafür reicht auch eine kleiner Portion und man hat wirklich DEN Schokoladengeschmack und eine cremige Vanillesauce, die natürlich auch zu vielen anderen Desserts passt. Denkt nur an Rote Grütze / Kirschgrütze, Dampfnudeln, Ofenschlupfer…..

Für Schokoladenpudding braucht ihr für ca. 4 Portionen

1/2 l Vollmilch
30g Maisspeisestärke
50g Zucker
20g Kakaopulver (ein richtiges Kakaopulver, kein „Kaba“)
1 Prise Salz
1 Ei

Thermomixer schmeissen alles zusammen und Kochen das ganze bei 98° ca. 8 Minuten  auf Stufe 2 (doppelte Menge 10min).

Alternativ:
Ganz klassisch Speisestärke, Zucker, Kakaopulver mischen (das ist das so ähnlich wie die „Tütenmischungen“, mit etwas Milch kalt anrühren. Milch erwärmen, dabei schon das  Ei mit dem Schneebesen kräftig einrühren, Kakao-Mischung dazugeben und unter rühren aufkochen lassen. Nun weiterrühren (gleichmäßig nicht zu hektisch) bis der Pudding anfängt einzudicken. In eine Schale füllen oder Dessertgläser und abkühlen lassen.

Für Vanillepudding einfach das Kakaopulver weglassen, 1/2 Vanilleschote auskratzen und die ausgekratzte Schote mit dem Mark in der Milch mit aufkochen. Bevor der Pudding in die Schale/n kommt einfach die Schote herausnehmen.

Vanillesoße

300ml Vollmilch
4 Eigelb
1/2 Vanilleschote (Schote und ausgekratztes Mark)
1 Prise Salz
50g Zucker

Alles miteinander verrühren und langsam unter Rühren erwärmen. Nicht kochen lassen! Die Sauce kurz vor dem Siedepunkt halten und dabei ca. 3 min rühren.

Thermomixer: alles rein in den Topf, 7 Minuten bei 80° Stufe 3

ps:
Vanilleschoten gibt es in verschiedenen Qualitäten (Dicken/Längen) und Mengen günstig im Internet zu bestellen. Wer viel mit frischer Vanille arbeitet oder wie ich seinen Vanillezucker lieber selbst in großen Bügelgläsern zubereitet ist hier gut beraten.

 

Märzen-Dinkel-Bauernbrot

Nur im März und April gibt es bei uns das Original Märzen-Dinkel-Bauernbrot.

Seine super Kruste und saftig-würziger Geschmack ist unser absoluter Favorit in Sachen „Vesperlaib“.

Hier das Rezept dazu:

Für 2 Laib mit ca. 750g Endgewicht braucht ihr

1kg Dinkelmehl 1050
1/2 Würfel Frischhefe oder 1 Pack Trockenhefe
20g Salz
100g Dinkelsauerteig (frisch)
250ml Wasser
450ml Märzen (Zimmertemperatur)

Am Vorabend:
Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hineindrücken. Die Hefe hineinbröckeln oder die Trockenhefe hineinschütten. 100g frischen Dinkelsauerteig (siehe Blogbeitrag „Sauerteig“) hinzugeben und mit 250ml Wasser auffüllen. Dabei die Hefe, den Sauerteig und etwas Mehl von den Seiten der Mulde miteinander verrühren bis ein dicklicher Brei entstanden ist und kleine Blasen zu sehen sind. Schüssel abdecken und über Nacht bei Zimmertemperatur stehen lassen. (8h)

Am nächsten Morgen:
20g Salz und 450ml Märzen hinzugeben und 8min kneten. Der Teig sollte sich von der Teigschüssel lösen, er sollte nicht zu fest sein, jedoch auch nicht mehr allzu klebrig. Evtl noch ein wenig Dinkelmehl zugeben.

Nun den Teig in eine ausreichend große Schüssel (bei mir mein Teigeimer) geben und 3h stehen lassen (!!!!). Den Teig in mit kaltem Wasser benetzten Händen in bemehlte Gärkörbe geben, dabei nicht zu sehr kneten. Teigschluss ist oben. Etwas mit Mehl bestreuen und abgedeckt ca. 40-50min stehen lassen.  In dieser Zeit den Backofen vorheizen.

Haushaltsofen: Ober-Unterhitze 250°, Brotbackofen: 280° Oberhitze, 240° Unterhitze

Die Brote auf den Teigschieber stürzen und einschießen/auf ein Backblech setzen und in den Ofen schieben. Mit einem Wassersprüher (wie für Pflanzen) ordentlich in den Backraum sprühen und die Ofentür rasch schließen. Nach 15min den Brotbackofen ausschalten, nach ca. 30min den Schwadenzug öffnen (gegebenenfalls). Im Haushaltsofen nach 15min auf 200° zurückschalten und insgesamt 45-50min (je nach Bräunungsgrad und Wunsch bzgl Kruste) backen.

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Wraps – Fajitas

Schnell gebacken – vielfältig gefüllt – Ob vegetarisch oder mit Fleisch, Salat oder/und Gemüse….. Soßen oder Joghurt. Einfach mal ausprobieren…..

Folgende Menge ergab 7 Wraps mit ca. 25cm Durchmesser

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340g Mehl (Dinkel 630 auch 1050)
50ml Öl (Olive oder Sonnenblume nach Geschmack)
1TL Salz
150ml Wasser

Aus diesen Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten. (Ca. 5 Minuten,  Thermomixer: 3min Teigstufe). Teigstücke zu ca. 75g abwiegen, mit der Hand eine Kugel formen, flach drücken und mit Wellholz rund und sehr dünn auswellen.

Eine große Pfanne stark erhitzen. Kein Öl hineingeben! Die dünnen Teigfladen hineinlegen und backen bis der Teig Blasen wirft:

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Dann wenden und die andere Seite leicht bräunen.  Nicht zu lange backen damit sie elastisch bleiben.

Guten Appetit!

Nutella-Brioche

Nachdem dieses Rezept inzwischen immer beliebter wird und mich eine Kundin gebeten hat so eine süße Brioche in Blumenform für eine Geburtstagsfeier zu backen möchte ich euch meine Rezeptvariante für dieses äußerst ansprechende Hefegebäck nicht vorenthalten. Im Prinzip ist es eine Art süßer Hefezopf. Der Unterschied: mehr Eier und  die süße Füllung.

Für den Teig braucht ihr:
500g Mehl  (ich nehme Dinkel 630)
3 Eier Größe M
35g Butter (Kühlschrank)
160ml zimmerwarme Milch
65g Zucker
1 Prise Salz
20g Hefe (frisch) oder 1 Beutel Trockenhefe

Für die Füllung: 1 Glas (mind. 300g ) Schokoladencreme (z.B. Nutella/Nutoka)
Optional: für den Guß Puderzucker/Zitronenaft und ggfs. Eigelb/Sahnemischung  s. Text

Für beide Hefesorten die selbe Herstellungsvariante ausführen.

Das Mehl in eine Schüssel geben. In die Mitte eine größere Mulde drücken. Da hinein bröckelt ihr die Hefe oder gebt ihr die Trockenhefe. Die Hälfte der Milch dazugießen und gründlich mit etwas Mehl vom Rand der Mulde mischen bis kleine Blasen zu sehen sind. Diesen Vorteig ca. 15 min stehen lassen (länger geht immer). Im Frühjahr/Sommer evtl abdecken da bei Hefe quasi sofort kleine Obstfliegen herbei fliegen.

Nun die restlichen Zutaten dazugeben und den Teig mind. 10min durchkneten. (Thermomixer: mind. 6 min Teigstufe) Das ist wichtig, damit das Gebäck trotz hohem Eianteil luftig wird. Der Teig sollte geschmeidig sein und nicht mehr an der Schüssel kleben. Ggfs etwas Mehl hinzufügen (vorsichtig  – immer nur wenig auf einmal) Den Teig locker 1h stehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Den Teig in 3 oder 4 gleichgroße Stücke teilen  und jeweils ca. 26-28cm rund ausrollen (oder größer ausrollen und mit Kuchenform ausstechen). Die Teigplatte sollte ca. 3-4mmm dick sein. Zwischen 3 Böden ca. jeweils 100g Schokoladencreme streichen, dabei den Rand freilassen. Den 4. Boden oben auf legen, die 4 Ränder zusammendrücken. Evtl nochmal nachschneiden damit alles schön rund ist. Das ganze nochmals 20-30min in den Kühlschrank stellen.

Nun stellt ihr in die Mitte ein rundes Gefäß wie etwa ein Trinkglas (Öffnung nach Unten). Das dient zur leichteren Einteilung und auch später der „Blütenoptik“.  Nun erst in Viertel schneiden, dann  in Achtel und schliesslich in 16tel. Immer 2/16 gleichzeitig gegenläufig verdrehen. Und zwar zweimal nach außen. Die Enden wieder zusammenführen. So entstehen 8 Blüten aus je 2 verdrehten Strängen. Die Nutellaschichten sind als Streifen zu sehen.  Optional noch mit etwas Sahne/Eigelbmischung bestreichen und dann backen.

Gebacken wird bei 180° Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene für ca. 20min. (Goldgelb)

Wer möchte kann das fertige Gebäck noch mit einer Mischung aus Puderzucker/Wasser oder Puderzucker/Zitronensaft bestreichen. Das solltet ihr direkt nach dem Backen tun, also wenn das Gebäck noch sehr heiß ist. Dann trocknet es am schnellsten und erhält einen schönen Glanz.

 

Schneckanudla / Schneckennudeln – echt schwäbisch – echt gut

Genau richtig zum Kaffee oder Tee – schnell gemacht, vielseitig und einfach lecker!

Ich schreib euch hier meine „Basis“-Variante auf. Dh. ihr macht den Teig und füllt dann mit was auch immer ihr wollt. Nüsse, Schoko, Pudding, Äpfel, Zucker/Zimt, Rosinen….  oder als Pizza-Schnecken mit Tomatensosse, Schinkem, Käse, Salami… etc.

Teigvariante „süß“

250g Mehl
80g  weiche Butter
30g Frischhefe
250ml Milch
80g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei

für „salzig“ einfach die 80g Zucker weglassen und 1TL Salz verwenden. Eine Prise Zucker füge ich trotzdem hinzu. Eine kleine Nuance vielleicht, aber ich bilde mir ein dass das rein gehört.

Wenn ihr Zeit habt, dann macht einen Vorteig. Dh also eine Mulde in das Mehl drücken, die Hefe hineinbröckeln (oder Trockenhefe hineingeben), etwas lauwarme (wirklich nur lau) Milch dazu, so 100 ml von euren 250 ml, etwas verrühren, abdecken und ca. 30 min stehen lassen. So wird der Teig besonders fluffig.

Dann restliche Zutaten hinzugeben – oder, falls ihr keinen Vorteig gemacht habt, alle Zutaten miteinander verkneten. Und zwar bitte sehr gründlich. 10 min dürfen es schon sein!

Den Teig nun ruhen lassen 30 Minuten bis 1h. Dann Rechteckig ausrollen, mit Füllung bestreichen und von der langen Seite her aufrollen. Bei der Füllung ca. 3cm einer langen Randseite frei lassen. Zu der freien Seite hin aufrollen und Ränder gut andrücken .

Dann Scheiben von ca. 2,5cm Dicke schneiden, auf 2 mit Backpapier belegte Backbleche legen, dabei etwas Abstand lassen. 9-12 auf ein Blech. Mit der Hand etwas flach drücken.

Gebacken wird ca. 20min bei 180°C bei Ober-Unterhitze  oder bei zwei Blechen gleichzeitig 160° Umluft (ich muss die Bleche nach der Hälfte der Zeit tauschen damit es gleichmäßig wird) . Meine süßen Schneckanudla bestreiche im mit einer Puderzucker-Zitronensaft-Glasur solange sie noch sehr heiß sind – also direkt aus dem Ofen kommen. Dann trocknet der Guss sehr schnell und sie glänzen toll.

Vorschlag für eine Nussfüllung:

150g (Hasel) Nüsse gemahlen
1 Ei
150g Schmand
Zucker nach Geschmack
etwas Zitronensaft

Alles gut verrühren, aufstreichen, dann aufrollen und backen wie beschrieben.

Übrigens: Sie lassen sich super einfrieren. Im geschlossenen Gefrierbeutel ganz auftauen lassen. Dann sind sie (fast) wie frisch!

Lachscreme – für Ilona

Hier ist das Rezept für die leckere Lachscreme vom heutigen Narrenfrühstück (6.2.2016):

50 g Zwiebel, fein hacken ( TM 5 3 sek Stufe 5)
200g Räucherlachs (TM 5 4 Sek Stufe 4)
200g Frischkäse
50g Schmand oder Creme Fraiche , gut vermischen (TM 5 7 Sek Stufe 5)

Wir hatten sie mit Schmand gemacht da dieser im Haus war…. und fanden es sehr lecker.
Bild bei Gelegenheit – alles aufgefuttert !

Variante: Dinkel-Sauerteig-Brot mit Buttermilch

Neugierig wie ich bin musste ich das Dinkel-Sauerteig Brot einfach mal mit Buttermilch machen.

Es gelten die Zutaten wie für das Dinkel-Sauerteig-Brot, jedoch:

Den Vorteig mit der Hälfte des Mehls, Sauerteig, Hefe und 375ml Wasser ansetzen. Am nächsten Morgen 1/4l (250ml) Buttermilch, die ihr am Abend vorher raus gestellt habt damit sie nicht so kalt ist, mit dem restlichen Mehl und 20g Salz zugeben. Dann wie gehabt weitermachen.

(Mit scharfem Messer einschneiden – nicht vergessen!)

Das selbe funktioniert auch mit Bier! Bier-Bauernbrot schmeckt generell genial. Einfach probieren!

Das Backergebnis bei Buttermilch seht ihr hier:

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1kg Brotmehl ergab zwei solche Laibe. Die passen bequem auf ein Backblech. Am Anfang dachte ich… oh je… die laufen auseinander… aber bereits nach 8 min gingen sie sehr schön in die Höhe und das Ergebnis wurde phänomenal lecker!